Stadt und Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen sind das Herz des Kannenbäckerlandes. So nennt man die Region, in der seit Jahrhunderten mit dem weißen Gold des Westerwalds, dem Ton künstlerische und industrielle Keramik gefertigt wird. Im Lauf der Zeit entwickelte sich durch allerlei Einflüsse von außen die bis heute typische künstlerische Keramik in den Farben grau und blau. Mittlerweile hat sich die Keramik als eine der Zukunftstechnologien herausgebildet. Keramische Produkte sind heute Hightech-Produkte. Keramische Hitzeschilde schützen die Spaceshuttles der NASA beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre genauso wie keramische Bauteile in vielen Industrien unentbehrlich sind. Folgerichtig hat sich in Höhr-Grenzhausen eine keramische Fakultät der Fachhochschule Koblenz herausgebildet, die europaweite Bedeutung hat.

Von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist der jährlich stattfindende Keramikmarkt. Tausende von Besuchern flanieren dann an zwei Markttagen durch die mehr als 500 Meter lange Marktzone mit Ausstellern aus ganz Europa.

Die Stadt besteht aus den Stadtteilen Höhr, Grenzhausen und dem besonders malerisch in einem Tal gelegenen und von einer Burgruine überragten Grenzau. Burg Grenzau zeichnet sich durch den einzigen dreieckigen Bergfried Deutschlands aus. Die drei Kannen im Stadtwappen stehen für die drei Stadtteile. Zur Verbandsgemeinde gehören neben der Stadt Höhr-Grenzhausen weiterhin die Orte Hillscheid, Hilgert und Kammerforst.

Höhr-Grenzhausen ist äußerst verkehrsgünstig gelegen. Die Autobahn A 48 führt unmittelbar an der Stadt vorbei. Koblenz, Heimat der Bundesgartenschau 2011 und eine der schönsten Städte Deutschlands liegt nur 15 Kilometer entfernt. Koblenz ist das Tor zum Weltkulturerbe "Oberes Mittelrheintal". Die Ballungsräume Köln/Bonn und Frankfurt Rhein/Main sind jeweils knappe 100 Kilomter entfernt. Bis zum Flughafen Rhein-Main dauert es eine knappe Autostunde, und genauso weit ist es bis zum Flughafen Köln-Bonn.
Zwei Hotels der nationalen Spitzenklasse sind in Höhr-Grenzhausen beheimatet: das "Hotel Heinz" und das "Sporthotel Zugbrücke". Hier ist auch der Tischtennis - Bundesligist TTC Zugbrücke Grenzau zu Hause.

Seit 30 Jahren sind Höhr-Grenzhausen und Semur-en-Auxois miteinander verschwistert. Daneben gibt es eine offizielle Städtepartnerschaft mit dem an der italienischen Riviera gelegenen Laigueglia
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letzte Änderung: 06.10.2017
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